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Anti-Mobbing-Profis an Schulen: Jugendmigrationsdienst des Diakonie Gütersloh e.V. nimmt teil am Programm „Respekt Coaches“

Ausgrenzung, Gewalt und religiös begründetes Mobbing – fast jede Schule in Deutschland hat Probleme mit diesen Themen. Der Jugendmigrationsdienst (JMD) des Diakonie Gütersloh e.V. möchte dieser Entwicklung vorbeugen und Toleranz sowie Demokratieverständnis fördern. Daher nimmt das Team an dem Programm „Respekt Coaches“ teil und sucht dafür Verstärkung. Ins Leben gerufen wurde das Programm vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Der JMD unterstützt und begleitet kostenlos und vertraulich junge Menschen mit Migrationshintergrund im Alter von zwölf bis 27 Jahren und ihre Familien mit individuellen Angeboten bei ihrem Integrationsprozess in Deutschland. Die persönliche schulische, berufliche, sprachliche und soziale Integrationsförderung wird um Gruppenangebote ergänzt.

Ziel des Programms "Respekt Coaches" ist die Prävention jeder Form von Extremismus, Rassismus und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Der JMD der Diakonie hatte sich für die Teilnahme am Programm beworben und den Zuschlag vom Bundeministerium erhalten. "Darüber freuen wir uns sehr", sagt Dorothee Großkraumbach vom Jugendmigrationsdienst. Als Kooperationspartner konnte das JMD-Team die Anne-Frank-Gesamtschule in Gütersloh gewinnen. Prävention sowie die Förderung von Toleranz und Demokratieverständnis passen gut zu den Leitlinien "Miteinander lernen - Füreinander einstehen - Zukunft gestalten" der Städtischen Gesamtschule.

Mit Respekt und Toleranz gegen Hass

"Das Programm stärkt Jugendliche in ihrer Persönlichkeit, fördert Respekt, Toleranz und den Abbau von Vorurteilen an Schulen", erklärt Nadja Rogalski, die bereits seit 1997 im JMD der Diakonie arbeitet. Aufgabe der Respekt Coaches an den Schulen ist es, Kindern und Jugendlichen die Werte einer demokratischen und offenen Gesellschaft zu vermitteln, um sie gegen menschenfeindliche Ideologien zu wappnen. Schüler*innen erhalten so ein weiteres Rollenmodell für einen respektvollen Umgang miteinander. "Außerdem lernen sie, mit unterschiedlichen Meinungen umzugehen", sagt JMD-Mitarbeiterin Marieke Purnhagen.

JMD sucht Verstärkung

Derzeit ist das JMD-Team noch auf der Suche nach Verstärkung. "Für das Projekt Respekt Coaches suchen wir noch einen jungen und motivierten Menschen, der Spaß an der Arbeit mit Jugendlichen hat und zukünftig mit der kooperierenden Anne-Frank-Gesamtschule Gruppenangebote zu Demokratie, Respekt, Toleranz durchführt", fasst Marieke Purnhagen das Profil zusammen. Die Vollzeit-Stelle ist auf der Webseite des Diakonie Gütersloh e.V. ausgeschrieben.

Info-Kasten:

Das Team des Jugendmigrationsdienstes des Diakonie Gütersloh e.V. besteht aus vier Sozialarbeiterinnen und Erziehungswissenschaftlerinnen: Nadja Rogalski, Dorothee Großkraumbach, Marieke Purnhagen und Fatma Aydin-Cangülec für den JMD in Rheda-Wiedenbrück.

Weitere Informationen zum JMD gibt es hier.

Setzen sich mit dem Projekt „Respekt Coaches“ für mehr Toleranz und Demokratieverständnis ein (v. l.).: Marieke Purnhagen, Nadja Rogalski und Dorothee Großkraumbach vom Jugendmigrationsdienst des Diakonie Gütersloh e.V.. Nicht auf dem Foto zu sehen ist Fatma Aydin- Cangülec vom JMD in Rheda-Wiedenbrück.