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Erzählcafé am Telefon – Mit den Ohren unterwegs zum Thema Inklusion

Inklusion, d.h. das gemeinsame Lernen von Kindern mit und ohne Behinderung, im Regel­schulsystem ist nicht unproblematisch. Anna-Maria Detering ist Mutter einer lernbehinderten Tochter und berichtet von ihren Erfahrungen.

Bereits als junge Mutter fällt der Bielefelderin auf, dass sich ihre Tochter Lina langsamer entwickelt als ihr Sohn, der nur 17 Monate älter ist. „Anfangs dachten wir noch nicht an eine Lernbehinderung“, erzählt sie. Der Verdacht erhärtet sich erst in der Grundschule. Dort fühlt sich Lina von Anfang an nicht wohl, nicht akzeptiert, wird verhaltensauffällig, hat immer größere Probleme, dem Lerntempo zu folgen.

Familie Detering erwägt einen Schulwechsel auf eine Förderschule. Doch das geht nicht ohne ärztliche Untersuchung, durch die die Anerkennung eines Förderbedarfs festgestellt wird und die Mitwirkung der Schule, damit das Verfahren zur Ermittlung des sonderpädagogischen Unterstützungsbedarfs in Gang kommt. Schließlich glückt die Umschu­lung, Lina bekommt die Unterstützung, die sie benötigt. Das Kind blüht auf.

Linas Mutter wird darüber berichten, was Inklusion aus ihrer Sicht in der Schule leisten kann und was nicht, was es bedeutet, die richtige Schulbildung für ein behindertes Kind zu bekommen, inwieweit Barrie­refreiheit im alltäglichen Leben tatsächlich gegeben ist und wo es immer wieder hapert.

Die Telefonnummer und den Zahlen-Code für das Erzählcafé erfahren Sie im Treffpunkt Alter unter der Telefonnummer 0521/ 94239-211.