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„Wir schaffen Kommunikationswege zwischen Hörgeschädigten und Hörenden“

Hörgeschädigte Eltern haben zu 90 Prozent hörende Kinder und hörgeschädigte Kinder haben zu 90 Prozent hörende Eltern (vgl. Krüger, 1982; Harris, 1995). Allein diese Situation stellt die Familienmitglieder vor große Herausforderungen. Die Menschen in diesen Familien leben somit häufig mit zwei Sprachen und auch in zwei Kulturen.

Mit einer hochgradigen Hörschädigung eines Familienmitgliedes ist immer eine Belastung für das ganze Familiensystem verbunden, weil die kommunikative Erreichbarkeit, als eine grundlegende Voraussetzung für das Zusammenleben, nicht gegeben ist. Durch diese Kommunikationsmängel entstehen häufig auch Beziehungsstörungen zwischen Eltern und Kindern und zwischen Hörenden und Hörgeschädigten, aus denen massive Konflikte wachsen können.

Wen wir unterstützen:

Als Familien- und Erziehungsberatungsstelle für Hörgeschädigte bieten wir individuelle Unterstützung in therapeutischer Form für Hörgeschädigte und deren Angehörigen

  • Familien
  • Eltern
  • Kinder
  • Jugendliche

bei der Lösung von Problemen, die in Verbindung mit einer Hörschädigung entstehen.

So arbeiten wir:

Beratung in Gebärdensprache und Lautsprache Hilfe bietet die Familien- und Erziehungsberatungsstelle für Hörgeschädigte der Diakonie Gütersloh. Wir gehen sehr sensibel vor und berücksichtigen die besondere Lebenssituation des hörgeschädigten Familiensystems und ihren bilingual und bikulturellen Kontext. Unsere Beratungsstelle ist mit einer Fachkraft besetzt, die über eine umfassende Gebärdensprachkompetenz und fachtherapeutische Erfahrung verfügt.

Die Beratung erfolgt auf Wunsch in

  • deutscher Gebärdensprache
  • lautsprachbegleitenden Gebärden
  • Lautsprache

Das schafft eine klare Kommunikation zwischen den Gesprächspartnern und sorgt für mehr Balance zwischen den Gesprächspartnern.

Gern sind wir mit unserem Hilfe- und Beratungsangebot für Sie da.